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Samstag, 20. Mai 2017

Wunderfitzige Schwarzwälder zum erschte Mol in Berlin

Nachdem mir Siegfried seit Jahren seine Heimat und die Sproch und andere Eigenheiten erklärt, habe ich den Schwarzwäldern nun die Haupstadt nahe gebracht

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5405651&s=bollwahn&SuchRahmen=Print

 Im Dong Xuan Center fanden die Schollacher inmitten von Kitsch und Plastik aus Fernost einen aus Holz geschnitzten Schlüsselanhänger in Form von einem Auerhahn (!)

 Im ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit lauschten sie der Geschichte der ehemals geteilten Stadt






Dienstag, 17. Januar 2017

Donnerstag, 15. September 2016

Neue Finken eingetroffen!

Es war 2013, als ich im Hochschwarzwald die Finken kennenlernte und ihnen sofort erlag. Finken werden im alemannischen Sprachraum handgemachte Strohschuhe genannt, die ihren Namen den Stoffrändern zu verdanken haben, die früher oft aus Resten  bestanden, eben kunterbunt wie ein Fink. Nachdem ich mir bei der patenten Frau Winker in Lenzkirch zeigen und erklären ließ und darüber schrieb, wie die Finken von Hand hergestellt werden,
http://www.hochschwarzwald.de/Reiseberichte/Kaufet-warmi-Finke!
habe ich sofort zwei Paar bestellt.

Ein Paar für drin, mit Wildledersohlen, mit einem schwarz-gelb-weißen alten Stoff, den Frau Winker zu Hause hatte. Bei kurzen Wegen, so wie hier auf dem Hochberg in Schollach, vor dem Gasthof Engel, behalte ich sie schon auch mal draußen an. Das können die ab.
Und ich gab ein zweites Paar Finken in Auftrag, für draußen, mit Schluch, also Schlauch, unten dran. Als Stoff wählte ich einen, den ich von einer Südamerikareise mitgebracht hatte - Schwarzwälder Finken mit südamerikanischem Temperament.



 

Jetzt, nach fast vier Jahren, sind die Finken für drinnen, die ich jeden Tag zu Hause trage, noch immer in einem Top-Zustand. Alemannische Hausschuh fürs Läbe! Und auch die Strohschuhe für draußen tun ihren Dienst noch immer. Ich trug sie bei der Heuernte im Schwarzwald, außer bei Regen und im Winter bin ich damit auf dem harten Pflaster in Berlin unterwegs, ich habe sie bei einem Interview mit dem Tourismus-Minister in Palma de Mallorca getragen (seine Pressesprecherin, eine Deutsche, stellte sich heraus, stammt aus dem Schwarzwald!, und guckte überrascht-belustigt von ihren Absatzschuhen herab auf meine Strohschuhe). Und ich bin mit den Finken im tropisch heißen Havanna unterwegs gewesen. Nun ist der Stoff innen nach so vielen Strapazen an einigen Stellen durchgescheuert und ich habe ein weiteres Paar bei Frau Winker bestellt. Und das andere Paar wird so lange getragen, bis sich der letzte Roggenstrohhalm aufgelöst hat.

Das neue und das alte Paar:
Hier trage ich das neue Paar den ersten Tag in Berlin: